Ausflug ins Weltall – ein Besuch im Planetarium Bochum
Ein Erlebnisbericht der Klasse 7f: Am 29. April 2026 haben wir mit unserer Klasse einen Ausflug gemacht, den wir so schnell nicht vergessen werden. Es ging zum berühmten Zeiss Planetarium Bochum. Wir dachten erst, das wird ein normaler, langweiliger Unterrichtsgang in Physik – aber was wir dann in der Show „Faszinierendes Weltall“ erlebt haben, war wie eine echte Reise im Raumschiff! Der Start: Ein Ufo mitten in Bochum! Schon als wir ankamen, sah das Gebäude super cool aus – wie eine riesige, weiße Ufo-Kuppel, die mitten in der Stadt gelandet ist. Im großen Kuppelsaal steht in der Mitte ein riesiger, schwarzer Projektor – der „Starball“. Er sieht aus wie Technik aus der Zukunft, ist aber eigentlich ein Zeiss-Projektor, der über 9000 Sterne an die Kuppeldecke werfen kann. Im Saal durften wir uns in die bequemen Sessel legen. Man guckt nicht nach vorne auf eine Leinwand, sondern geradeaus nach oben an die Kuppeldecke. Plötzlich wurde es stockdunkel und die Reise ging los.Die Highlights der Show "Faszinierendes Weltall": Man vergisst komplett, dass man in einem Sessel sitzt, und denkt, man fliegt wirklich durchs All. Zuerst haben wir unsere Erde von oben gesehen. Sie sah aus wie eine leuchtend blaue Oase in einem riesigen, pechschwarzen Meer. Dann sind wir im Sturzflug in die gigantischen, tiefen Canyons auf dem Mars hineingeflogen. Kurz danach gings vorbei am Jupitermond Io, auf dem überall Vulkane explodierten. Am coolsten waren die Ringe vom Saturn – die sahen aus der Nähe aus, als könnte man sie anfassen. Unsere Sonne wurde immer kleiner, bis sie nur noch ein kleiner Punkt unter Milliarden anderen Sternen war. Wir sind mitten durch bunte, leuchtende Gasnebel geflogen, in denen gerade neue Sterne geboren werden. Am Ende haben wir die gesamte Milchstraße als riesige Spirale von außen gesehen. Die Show hat uns sogar bis an den Rand des beobachtbaren Universums gebracht. Wir haben Galaxien gesehen, deren Licht fast so alt ist wie der Urknall selbst. Unser Fazit: Nach circa 60 Minuten ging das Licht in der Kuppel wieder an. Einigen von uns war vom Hineinkippen in die Kurven der Planetenbahnen fast ein bisschen schwindelig – so echt hat sich das angefühlt! Der Ausflug war das absolute Highlight des Schuljahres. Wenn ihr mal wissen wollt, wie winzig wir eigentlich im Universum sind, müsst ihr euch „Faszinierendes Weltall“ im Planetarium unbedingt ansehen!