Drei Nationen - eine große Gemeinschaft
Eine Woche lang durften sieben Schülerinnen und ein Schüler der Klassen 8 und 9 unserer Schule erleben, was europäische Identität im Alltag bedeutet. Gemeinsam mit einer Schülergruppe aus Poznan in Polen waren wir zu Gast an unserer Partnerschule Collège Georges Pompidou im nordfranzösischen Pacy-sur-Eure. Vom ersten Moment an, als wir nach unserer Zugreise über Paris am Bahnhof in Vernon ankamen, fühlten wir uns wohl, denn die französischen Gastfamilien haben unsere Kids mit offenen Armen aufgenommen. Trotz unterschiedlicher Muttersprachen haben alle schnell gemerkt: Wir teilen dieselben Interessen, denselben Humor und dieselben Werte. Ob beim gemeinsamen Abendessen oder in der Freizeit– das Leben in den Familien hat gezeigt, wie schnell aus Fremden Freunde werden können. In der Schule wurde die europäische Vielfalt richtig lebendig. Schon am Montag bei der Begrüßungsfeier, an der jede Gruppe ihre Schule vorgestellt hat. Nachmittags traten wir bei einer großen Schul-Olympiade in international gemischten Teams an. Hier ging es nicht darum, woher man kommt, sondern wie man als Team das Ziel erreicht.Auch die Kultur kam nicht zu kurz: Gemeinsam waren wir auf den Spuren des Impressionisten Claude Monet in Giverny, bei einer historischen Stadtführung im wunderschönen Rouen und auf einer Fahrt auf der Seine in Paris mit anschließendem Besuch des Louvre. Besonders spannend war der Mittwoch, als die Schülerinnen und Schüler unsere eigenen Eindrücke digital auf iPads in Kunst-Collagen verwandelten. Nach einer gemütlichen französischen Crêpe-Party mit gemeinsamen Tanz am Donnerstagabend und einem abschließenden Ausflug in die Metropole Paris ging es am Freitagabend wieder mit dem Zug zurück nach Duisburg, wo unsere Familien schon auf uns warteten. Was wir mitbringen? Koffer voller unvergesslicher Eindrücke, neue polnische und französische Freunde in unseren Social-Media-Kontakten und das tiefe Bewusstsein: Europa ist keine Theorie auf einer Landkarte. Europa ist das, was passiert, wenn wir uns begegnen, einander zuhören und zusammen lachen. Ein riesiges Merci an unsere wunderbaren Gastgeber und alle, die diese Erasmus+-Begegnung möglich gemacht haben!